Unsere Leistungen im Zentrum für Ganzheitliche Tiermedizin


Ganzheitliche Tiermedizin – eine Erläuterung

In den letzten Jahren suchen immer mehr Menschen nicht nur für sich, sondern auch für ihre Tiere, Therapeut/Innen, die „alternativ“ arbeiten.

1) Warum ist das so?
2) Was bedeutet eigentlich alternativ?
3) Was ist unter dem Begriff „ganzheitlich“ zu verstehen?

Wir wollen hier diese Fragen erläutern:

1) Warum ist das so?

Die zweifelsohne großen Erfolge in der Akut- und Notfallmedizin, in der Leben gerettet und schier unglaubliche chirurgische und plastisch- chirurgische Wiederherstellungsarbeit geleistet wird, sind nur ein Baustein ärztlichen Könnens. Diese auch als Schulmedizin bezeichnete Medizin basiert in ihren diagnostischen und therapeutischen Überlegungen und Vorgehensweisen auf dem sichtbaren, fühlbaren, ausmeßbaren und abbildbaren Körper. Dabei geht sie von der Annahme aus, dass ein nach dem neuesten Stand der Wissenschaft richtig und gut behandelter Körper ausreichende Basis ist für die Genesung eines Patienten. Wir alle aber, Patient/Innen und Therapeut/Innen, wissen, dass wir mehr sind als nur Körper. Und schon dieser Körper ist mehr als die Summe seiner Teile, die von hervorragenden Spezialisten in exzellenter Weise repariert, ausgetauscht, oder durch Prothesen ersetzt werden können. Wie aber geht es dem erkrankten Patienten seelisch? Ist er zu einer Genesung seelisch in der Lage? Und wenn nicht, welche Unterstützung könnte ihm geboten werden?

Hier ist ein hochqualifizierter schulmedizinischer Spezialist schlichtweg überfordert. Keiner kann schließlich alles können.

2) Was bedeutet eigentlich alternativ?

Aus dem tiefen Wissen oder der Erkenntnis heraus, dass der Körper ein hochkomplexes System aus kontinuierlich ineinander übergehenden einzelnen Strukturen und übergeordneten Regulationsmechanismen darstellt, suchen Patienten ebenso wie Therapeuten nach Alternativen zur Schulmedizin. Sie begeben sich auf die Suche nach Einwirkungsmöglichkeiten auf die selbstregulatorischen Fähigkeiten eines Lebewesens und wenden sich den Möglichkeiten der Regulationsmedizin zu. Hier gibt es jüngere, ältere und jahrtausende alte Therapieformen wie Osteopathie, Kinesiologie/Tierkinesiologie, Homöopathie und Akupunktur, um nur einige zu nennen.

3) Was ist unter dem Begriff ganzheitlich zu verstehen?

Für einige ist dies eine schwer verständliche, oder anders ausgedrückt, eine leicht zu beantwortende Frage. Das sind diejenigen, die intuitiv das untrennbare Miteinander von physischer, emotionaler, mentaler und spiritueller Existenz erfassen.

Für andere, das sind vor allem die streng analytisch, naturwissenschaftlich denkenden Menschen, ist es sehr mühsam, den Begriff der Ganzheitlichkeit bei der Untersuchung und Behandlung eines erkrankten Patienten anzuwenden.

Schon auf der rein körperlichen Ebene ist es nicht üblich, z. B Rückenprobleme in Zusammenhang mit früheren chirurgischen und gut ausgeheilten Eingriffen im Bauchbereich zu sehen. Das eine hat nach Ansicht der Schulmedizin nichts mit dem anderen zu tun.

Ein ganzheitlich denkender Therapeut aber wird 1. die Ursachen der notwendig gewordenen Operation noch einmal beleuchten, 2.die Belastung durch Narkose und Eingriff, sei er auch noch so notwendig gewesen, berücksichtigen und 3. den status quo des Patienten hinsichtlich physischer, emotionaler, mentaler sowie spiritueller Existenzebene so zu erfassen versuchen, dass er den individuell nur für diesen Patienten zu diesem Zeitpunkt notwendigen Heilungsimpuls auswählen kann.

Welchen Weg dann Patient  und Therapeut beschreiten, hängt natürlich einerseits von Wissen, Erfahrung und Fähigkeit des Therapeuten ab. Auf der anderen Seite aber wird der Heilungsprozess zu mindestens gleichgroßem Anteil vom Patienten selbst beeinflusst. Hier spielen z.B. die vorhandenen Potentiale und die Bereitschaft des Patienten zu Veränderungen eine Rolle, ohne die ein Heilungsprozess nicht möglich ist, und das gilt auch für Tiere, selbst für das kleinste Mäuschen.

Auf  Basis dieser Überlegungen wird klar, dass es, konsequent ganzheitlich gedacht, das berühmte Allheilmittel nicht geben kann, wünschen wir es uns auch noch so sehr. Aber wenn es Patient und Therapeut gemeinsam gelingt, die für den Patienten jeweils augenblicklich beste Balance zu erreichen, dann erwachsen daraus neue Kräfte auf allen Ebenen, die den Heilungsprozess Schritt für Schritt vorantreiben. Der Patient kann so die Erfahrung machen, dass er der Fähigkeit des/r Therapeut/In nicht machtlos ausgeliefert ist, sondern sehr wohl eingenverantwortlich und machtvoll den Zustand seines Körpers und seine allgemeine Befindlichkeit selbst mit beeinflusst.